Google Easter Egg: Zerg Rush
Eine nette kleine Hommage an Starcrafts Zerg Rush:
Bei der Eingabe des Suchworts „Zerg Rush“ fallen rote und gelbe »O« auf der Suchergebnisseite herunter und fressen die Suchergebnisse auf.
Mit der Maus kann man den Kampf aufnehmen und den Zerg Rush stoppen.
Aprilscherze am 1. April 2012
Heute ist es wieder mal soweit. Wir werden in den April geschickt und mancher einer gibt sich wirklich Mühe:
- Google schießt den Vogel ab und bietet Google Maps in einer 8bit-Variante an. Achtet mal aus Streetview Männchen und schaut euch Streetview in 8bit an. Hier gibt es noch mehr Goodies dazu.
Und natürlich darf ein erklärendes Video nicht fehlen. - bild.de ist bereits vorgestern auf einen Aprilscherz aus der Firmenzeitung von Continental reingefallen (ohne Verlinkung, Besuch auf eigene Gefahr: http://www.bild.de/newsticker-meldungen/auto/elektrofahrzeuge-per-handy-laden-23416998.bild.html)
- Tageschau.de will die FDP mit einer ARD-Spendengala retten
- wahlrecht.de meint die SPD hat einen Plan B und könnte sich splitten um mit Überhangmandaten die Bundestagswahl 2013 zu gewinnen.
- heise reißt kurzer Hand Westberlin aus OpenStreetMap
- fefe bietet eine Kommentar-Funktion an!!11elf!1!! Das Captcha ist etwas anspruchsvoller
- Nochmal heise, diesmal aber Telepolis: DDR-Bürger sollen für West-Filme nachzahlen
- Und auch Google hat mehr zu bieten: Google Chrome soll Multitasking bekommen
- Microsoft will ein Schmarrn-Phone für Linkshänder anbieten.
- SpOn gräbt die Wulffs aus und lässt sie noch mehr Bücher schreiben
- Und noch einen von Google: GMail Tab
- Und noch mehr von Google: Google Fibre
- Google hat anscheinend richtig Spaß mit dem 1. April: Youtube Collection
- IKEA ruft Inbus-Schlüssel zurück
Ich muss zugeben Heise hatte mich kurz, und meiner Meinung nach könnte der Plan-B auf Wahlrecht einen clevere Lösung sein, falls bis dahin das Wahlrecht nicht geändert wird.
Urlaub im Virgental
Update:
Alle Wanderungen hier in diesem Beitrag.
Tag1 (pink):
Heute war der erste echte Urlaubstag und für den Anfang wollte wir es ruhig angehen. Am Ende war es dann doch noch etwas mehr als gedacht.
Gestartet sind wir in Virgen auf ca. 1250m Höhe, höchster Punkt waren ca. 1880m. Gesamtlänge war knapp 15km.
Tag2 (grün)
Tag4 (blau):
3 Hütten an einem Tag. Wendepunkt war die Clara-Hütte.
Tag6 (gelb):
2 Hütten, ein See. Erste Mal deutlich über 2000m Höhe.
Tag8 (orange):
wegen Regen abgebrochen.
Tag9 (hell blau)
Tag11 (rot):
2 Hütten, Muhspanoramaweg, unsere höchste Tour mit 2400m Höhe.
(weiterlesen …)
33 Tage mit Amazons Kindle 3
Seit 33 Tagen habe ich den Kindle 3 von Amazon und es ist nun Zeit für einen kleines Resumeé und ein paar Tipps und Tricks.
Der Kindle 3 ist Amazons aktueller E-Reader, setzt natürlich auf ein E-Ink-Display und ist seit gut 100 Tagen offiziell in Deutschland erhältlich. In der aktuellen Version erlaubt das Display 16 Graustufen, damit sehen schwarz-weiß Bilder schon ganz ordentlich aus. Dank der 167 dpi kann man auch feinere Schriften (mit z.B. Serifen) gut lesen, die auf normalen Bildschirmen (~96 dpi) nicht gut aussehen.
Ich habe mich für das Wireless-Modell ohne 3G entschieden, da man mittlerweile fast überall einen WLAN-Zugang hat und ich auf den Hitchhikers-Guide-Mode (kostenloser Zugriff auf Wikipedia in zig Ländern) verzichten kann.
Funktionsbeschreibungen gibt es im Netz noch und nöcher, ich lasse es damit mal sein und beschränke mich auf Fehler, Bugs und sonstige kleine Ärgernisse und wie man sie beheben kann. Die Infos gibt es natürlich bereits mehrfach im Netz verteilt, aber ich habe sie noch nicht an einem Fleck gefunden, vielleicht hilft es ja jemandem.
Nach dem auspacken möchte der Kindle über das USB-Kabel aufgeladen werden. Wenn man den Kindle trotzem schon verwenden will soll man ihn erst auswerfen, aber am PC angeschlossen lassen. Das hat bei mir (Windows 7 64bit) über die Taskleiste leider nicht so geklappt wie ich gehofft habe.
Obwohl der Kindle fehlerfrei ausgeworfen wurde, befand er sich immer noch im „USB Drive Mode“ und lies sich somit nicht bedienen.
Abhilfe brachte der Versuch den Kindle im Explorer auszuwerfen:
Bücher lassen sich über USB in den Ordner „documents“ kopieren und werden nach dem Auswerfen erkannt, einfach übers Wispernet oder über ein externes Programm wie Calibre übertragen. Danach werden die Bücher vom Kindle indiziert, um das durchsuchen der Bücher zu ermöglichen.
Achtung! Das Indizieren von neuen Büchern kann lange dauern und die Laufzeit von einigen Wochen auf einige Stunden verkürzen!
Ich habe von gutenberg.org testweise viele (über 1000) Bücher runtergeladen und auf den Kindle übertragen. Das darauf folgende Indizieren dauerte über einen Tag und verbrauchte fast die komplette Akkuladung. Am nächsten Tag war der Akku leer. Es wäre also eine schlechte Idee unmittelbar vor dem Urlaub viele Bücher auf den Kindle zu schieben und das Ladegerät zu Hause zu lassen.
Mir kam die Navigation mit ~2000 Büchern deutlich träger vor, so dass ich mich nun auf ein paar hundert Bücher beschränke und und die komplette Bibliothek auf dem PC verwalte.
Den meisten reichen die Grundeinstellungen des Kindles, bzw. die Einstellungen die man aus dem Menü (Aa-Taste) vornehmen kann. Die Schriftart (anscheinend PMN Caecilia) ist wirklich gut, Größe und Zeilenabstand lassen sich einfach einstellen.
Mir hat jedoch der Seitenabstand – auch in der kleinsten Einstellung – missfallen. Der lässt sich leider nur über das Editieren der reader.pref-Datei anpassen (dabei einen Editor verwenden, der die Zeilenenden im Unix-Stil beibehält (z.B. Notepad++). Die Datei findet man auf dem Kindle unter system\com.amazon.ebook.booklet.reader. Da der Kindle nach der Änderung und vor dem öffnen eines Buches neugestartet werden muss empfiehlt es sich in das Settings-Menü zu wechseln bevor man den Kindle ans USB-Kabel hängt.
Einfach in der Zeile »HORIZONTAL_MARGIN=40« den Wert verkleinern. Ich komme mit dem Wert 15 gut zurecht. Diese Einstellung geht verloren, wenn man im Menü die Einstellungen für „Words per Line“ verändert.
Mit dieser Einstellung komme ich gut zurecht und die weiteren Modifikationen kann man meiner Meinung nach als Spielerei verstehen.
Die mitgelieferte Schriftart PMN Caecilia ist wirklich gut, aber man kann auch eine eigene Schrift verwenden.
Dazu muss wieder die reader.pref geändert werden
FONT_FAMILY=serif
muss zu
ALLOW_USER_FONT=true FONT_FAMILY=alt
verändert werden.
Außerdem muss auf dem Kindle ein „fonts“-Ordner angelegt werden, in dem dann eine beliebige ttf-Schriftart eingefügt werden muss. Die Dateien der Schriftart sind alt-Regular.ttf, alt-Bold.ttf, alt-Italic.ttf und alt-BoldItalic.ttf zu nennen. Neben der Schriftart ändert sich auch das Menü und lässt andere Zeilenabstände zu. Diese Einstellung geht verloren wenn man im Aa-Menü eine andere Schrift auswählt.
Ich habe hier testweise die Windows-Schrift Constatia verwendet:
Durch den folgenden Eintrag kann man die Blocksatz-Darstellung vom Kindle beieinflussen:
ALLOW_JUSTIFICATION_CHANGE=true
Nach dem Neustart kann man im Aa-Menü den Punkt „Justification“ finden und zwischen „full“ und „left“ wählen.
Nun noch ein paar Tastenkürzel, die man gelegentlich brauchen könnte:
Alt+Shift+G: Erstellt Screenshot
Alt+G: Frischt die Darstellung auf (Anti-Ghosting)
Alt+Shift+R: Rebooten (wichtig nach Änderungen an der reader.pref)
Alt+Shift+M: Geht zu Minesweeper
In dem folgenden Beitrag werde ich mich dem Verwalten von Collections, Calibre, DRM und dem Screensaver-Hack befassen.
Firefox 4: Add-on für Open Search Benachrichtigung
Im Firefox 4 wurde die die graphische Benutzeroberfläche gründlich überarbeitet. Leider sind dabei auch einige – meiner Meinung nach – nützliche Sachen zum Opfer gefallen. Neben dem verschwundenen RSS-Symbol in der Adressleiste (heißt nun Awesome-Bar) gibt es auch keine optische Hilfe mehr, ob die Seite ein Open-Search-Plugin anbietet. Angeblich könnte es die Aufmerksamkeit zu stark auf sich ziehen, was ich zu bezweifeln wage. Hier die Anzeige im Firefox 3.6 (es ist das blaue Leuchten um den Drop-Pfeil):
Google Street View ist gestartet
Endlich ist Street View gestartet und man kann nun auch virtuell durch Nürnberg laufen.
So macht die der Stadtrundgang auch beim schlechtesten Wetter Spaß.
Größere Kartenansicht
Die Burg in Nürnberg.
Größere Kartenansicht
Der Schöne Brunnen am Hauptmarkt.
(weiterlesen …)
So sieht ein verpixeltes Haus aus
Oberstaufen ist seit gestern bei Google Street View zu sehen. Dort findet man auch eine der heißdiskutierten verpixelten Häuserfassaden.
Wie (un)sinnig es ist ein Stück eines Reihenhauses verpixeln zu lassen darf jeder selbst entscheiden
Bei Panoramio gibt es noch kein Foto vom Haus, aber das könnte sich ja noch ändern. W
Mindestbeträge bei Kartenzahlung?
Bargeldloses Bezahlen ist die beliebteste Art im Handel zu bezahlen. Seit ein paar Jahren ist auch das Bezahlen mit Kreditkarten nach der EC-Karte das beliebteste Zahlungsmittel geworden.
Doch immer wieder wird man im Handel auf ein Mindestbetrag – oft 10€ – hingewiesen. Da stellt sich doch die Frage: „Dürfen die das?“
Bei Street View verpixelt? Lad’ ein Foto hoch!
Bis zum 15. September kann man für Fassadenbilder der betroffenen Städte Widerspruch gegen die Veröffentlichung bei Google maps Street View einlegen.
Da ich in der Nähe von Nürnberg wohne bin auf die Veröffentlichung gespannt. Ich bin neugierig, wie viele Fassaden in Nürnberg verpixelt sein werden, denn ich habe mir vorgenommen, diese Häuser im Rahmen der Panoramafreiheit zu fotografieren und die Bilder zu veröffentlichen.
Ja, auch ich werde mitmachen und verpixelte Häuser photographieren bei picasa (gehört auch zu Google) hochladen und in Google maps einbetten.
Der öffentliche Raum soll IMHO auch digital betretbar sein.
ePerso wie erwartet nicht sicher … warum ich ihn trotzdem will
Wie erwartet ist der neue ePerso nicht sicher. Wie der CCC (Chaos Computer Club) in PlusMinus erklärt sind die Lesegeräte der Sicherheitsstufe I nicht sicher. Nichts neues, das ist beim Online-Banking genauso.
Gut das nochmal darauf hingewiesen wird, aber es macht den ePerso nicht schlecher als er schon war. Man sollte den Perso nicht an Lesestationen ohne Display und Tastatur verwenden. Am besten verwendet man ihn nicht anders als den bisherigen Ausweis: offline.
Warum ich den ePerso trotzdem beantragen werde:
- Endlich einen Personalausweis im ID-1 Format. Die alten hatten immer scharfe Kanten, die sich mit der Zeit durch die Nähte des Portemonnaies gefressen haben
- Noch ist der Fingerabdruck freiwillig und nicht verpflichtend. Keine zentrale Speicherung der biometrischen Daten – my ass!
- Wenn man den ePerso so wie den alten Perso verwendet gibt es IMHO kein besonderes Sicherheitsrisiko für die privaten Daten.